Diagnostik der atemstörungen

Bei Patienten, die schnarchen, die oft schwer in der Nacht durch die Nase atmen, die ineffektiv schlafen und tagsüber schläfrig sind, ist zunächst eine eingehende Anamnese eines Spezialisten für Schlafstörungen erforderlich (Neurologe, Pneumologe, HNO-Arzt, Diabetologe, Kardiologe, ...).

Danach wird eine gründliche klinische Untersuchung gemacht, sowohl aus der internistischen als auch aus der neurologischen Sicht. Bei strukturellen Störungen des Kiefers, des Gesichts oder der Nase ist es notwendig weitere HNO-Spezialisten und Chirurgen zur Behandlung von Krankheiten des Kiefers und der Gesichtsknochen aufzunehmen.

Weitere Behandlung umfasst auch Polysomnographie oder Schlafpolygraphie.

Polysomnographie ist ein diagnostisches Verfahren, das über Nacht Leistungen der verschiedenen biologischen Systeme eines Patienten wahrnimmt. In der Regel erfolgt es in einem Krankenhaus, im speziell angepassten Labor für Schlafstörungen. An den Patienten werden Sensors befestigt, die Hirnaktivität, Augenbewegung, Kiefermuskulatur, Beinbewegung, die Bewegung der Brust und des Bauches, den Luftstrom durch die Nase und Körperhaltung während des Schlafens verfolgen. Es werden auch Schnarchen, Herzfrequenz und die Sättigung des Blutes mit Sauerstoff erfasst.

 

Schlafpolygraphie: ist ein diagnostisches Verfahren, ähnlich wie die Polysomnographie, jedoch auf die Diagnose von OSA beschränkt. Es erfasst nicht die elektrische Aktivität des Gehirns und der Körpermuskeln, während das Andere der Polysomnographie gleicht.